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So,

Versuch No. 2, meinen Bericht über Danko Jones in Bochum zu posten.... Hatte vorher ja schon einen anderen Blog, aber der ist ja komischerweise gesperrt worden. Wobei ich den hier ja allein schon deshalb besser finde, weil er schon im Vorfeld Kategorien hat... :-)
11.4.06 15:21


Dankolicious

Danko Jones rocken die Zeche in Bochum

Was für ein Abend! Gerade verlasse ich die Zeche Bochum, wo Danko Jones mit Quit Your Dayjob und Brant Bjork and The Bros ein musikalisches Stell-dich-ein gegeben haben.
Da auf der Heimfahrt ein Gespräch mit meinen Kommilitoninnen unmöglich ist – schließlich piepen ihnen immer noch die Ohren – habe ich Zeit, die letzen Stunden noch einmal Revue passieren zu lassen:
Als wir die Zeche Bochum erreichen, ist es Viertel vor 8. Das Konzert scheint ausverkauft zu sein: einige Fans stehen mit “Suche Karten“ Schildern am Straßenrand. Und tatsächlich, wie ich im Verlauf des Abends von dem jungen Mann am Mischpult erfahren sollte, sind alle 850 Karten weggegangen, wie warme Semmeln. Beim Einlass erfolgt die obligatorische Taschen-Kontrolle und nach einem kurzen: “Nur Frauenzeug!“ bin ich drin. Obwohl es noch sehr früh am Abend ist, schließlich sollen Danko Jones erst um 9 Uhr 25 die Bühne entern, ist die Halle soweit ich sehen kann, gut gefüllt. Nach ein paar Metern dann die ersten bekannten und auch langen Gesichter. Die erste Vorband Quit Your Dayjob hat bereits gespielt und soll nach Serpils Meinung “nicht soo toll“ gewesen sein. “Das kann ja heiter werden!“ Irgendwie scheinen die alle nicht so begeistert von dem Abend hier zu sein und auch meine beiden Begleiterinnen sind mehr als skeptisch, ob der Abend sein Geld wert gewesen ist. Allerdings lasse ich mir nicht die gute Laune vermiesen und mache mich an, das Terrain zu sondieren. Wie der Soundgarden in Dortmund – nur kleiner und mit einer schön breiten Treppe (die später zu einem Aussichtspunkt erster Güte avancierte) zur Galerie, das ist die Zeche. Und wie der Soundgarden ist sie vor allem eins: voll, laut, mit Zigarettenstummeln, Kaugummi und Glasscherben auf dem Boden, es riecht nach Bier, Schweiß und noch mehr Bier. Die Fans sind aber alle durchweg sehr nett und ihre Vorfreude auf Danko Jones prangt mir von mehreren T-Shirts entgegen. Fast schäme ich mich, die Band (noch) nicht zu kennen, habe ich mich die vorausgegangen Tage doch standhaft geweigert, mir die von Bekannten zur Verfügung gestellten CD’s anzuhören. Es lebe der erste Eindruck! Aber bis Danko Jones kommen, ist es ja noch etwas hin. Schließlich spielen erst noch Brant Bjork and The Bros. Da es unmöglich ist nach vorne zu kommen, da die ersten Reihen schon mehr als gut gefüllt sind, setzte ich mich wie erwähnt auf die Treppe. Ein Segen, wie sich bald herausstellen soll, aber auch ein Fluch. Von meinem Platz aus habe ich einen phänomenalen Ausblick auf die noch leere Bühne.
Wie gesagt, es kommt noch eine Vorband, aber der Geist von Danko Jones ist allgegenwärtig. So hängt ein riesen Banner über der Bühne und erinnert alle daran, warum sie hier sind: DANKO JONES Erstaunt bemerke ich, dass nicht nur ein Schlagzeug auf der Bühne steht, sondern 2, aber bevor ich mir die Bühne noch genauer ansehen kann, ist es schon Zeit für Brant Bjork. Ich muss sagen, dass sie bei mir nicht so gezündet haben und das ging wohl nicht nur mir so. Die vorderen Reihen sind sehr verhalten, es fehlt das Gepoge, das bei all meinen Konzerten bis jetzt obligatorisch war, und um mich herum auf der Treppe gilt die besondere Aufmerksamkeit meiner Mitstreiter eher den Handys als der Band. Von links hinter mir dringen sogar Gesprächfetzen über Fußpilzcreme an mein Ohr. Aber ich kann ihr mangelndes Interesse schon verstehen: Brant Bjork scheinen auf irgendwas zu warten. An mehreren Stellen habe ich zwar das Gefühl als würde ein ICE mit Tempo 200 auf mich zukommen, aber er kommt nicht an sondern verliert sich im Nichts. Und dabei könnte die Band doch so gut sein. Die Gitarren schnurren, der Sänger hat eine klasse Stimme, die Basslines sind gut gesetzt und das Schlagzeug treibt alle an. Aber wie gesagt, sie scheinen zu ’warten’. Was auch schade ist, dass sie mit dem Publikum nicht interagieren, oder nur wenig, was im Bassisten seinen Höhepunkt findet, der die ganze Zeit der Menge seinen Rücken zukehrt. Ich weiß bis heute nicht, wie der Mann aussieht! Der einzige, der offensichtlich Spaß auf der Bühne hat, ist der Drummer. Er bearbeitet die Felle als gäbe es kein Morgen und kommt so meinem Ideal am nächsten. Da bin ich nicht allein mit meiner Meinung und kann so bei einem besonders coolen Drumsolo 2 einsame Headbanger in der Menge ausmachen.
Nachdem die Jungs die Bühne verlassen haben, noch ein kurzer Umbau. Es kommen immer noch Leute und daher müssen die ’Treppensitzer’ immer mal wieder aufstehen, um die Ankömmlinge vorbei zu lassen. Langsam mache ich mir Sorgen, wie wir am Ende alle hier raus kommen. Ich beschließe, einfach mit meinen Mädels eher zu gehen. Und so haben wir uns hinterher noch vor dem letzen Stück auf den Weg durch die Massen gemacht. Selbstverständlich hab ich beim Merch-Stand Halt gemacht und einen Button für meine Sammlung erstanden…
Aber zurück zu Danko. Nach dem Umbau geht alles sehr schnell. Licht aus- Spot an – Jubel! Und ich weiß sofort, wo der ICE geblieben ist, der bei Brant Bjork irgendwie verschütt gegangen ist. Danko Jones brezeln mir ein Intro entgegen, dass ich zum ersten Mal froh bin, bei einem Konzert nicht in der ersten Reihe zu sein. Das Publikum ist von der ersten Sekunde Dankos Mann und das Pogen beginnt. Ich bin sicher, spätestens beim 3. Song gibt’s den ersten Crowd Surfer und siehe da, ich soll Recht behalten. “Are you fucking ready?“ fragt er, das Publikum schreit, brüllt, aber er scheint mit der Reaktion noch nicht zufrieden. “ARE YOU FUCKING READY?“ Das Publikum ist bereit und er sichtlich mit sich und der Welt zufrieden. So stelle ich mir das vor. Eine Rampensau vor dem Herrn. Und auch die Musik ist klasse: laut, roh und rotzig! Es war definitiv ein Fehler, mir nichts von ihnen vorher anzuhören und so kenne ich die Songs nicht. Dabei schreien sie gerade danach mitzubrezeln. Auch mein Platz erweist sich als nicht so gut gewählt. Normalerweise bin ich immer ganz vorne, in der Menge, beim Tanzen, und so gibt es von Anfang an den Impuls: Du – dahin! Mittenrein! Aber ein Hinkommen ist jetzt unmöglich. Zu voll. Das Publikum tobt. Danko spielen Sleep is the enemy. Und das Publikum tobt noch mehr. Hätte nicht gedacht, dass das noch zu steigern wäre. Nach ein paar weiteren Songs erfahren wir von Danko sein persönliches Ziel des Abends: “After this night, you will call me delicious!!” Nun, das kann er haben. Aber ich würde noch weiter gehen. ’Delicious’ ist zu wenig. Der Mann ist Dankolicious…
11.4.06 15:23


Reingehört

Die beste Promo ist immer noch “der direkte Kontakt zwischen der Band und dem Publikum“. So gelangte auch das Album Sunrise von Julia auf den Tisch des Hauses. Aber das nur am Rande…
2 Jahre haben Julia sich Zeit genommen, um nach ihrem Debut Songs of Decay, ihr 2tes Album zu veröffentlichen. Und es hat sich definitiv gelohnt zu warten. Die neuen Songs - zumeist in Moll vorgetragen – handeln von der Schönheit und Melancholie
des Lebens, ohne aber die hellen Momente vermissen zu lassen. Schon das von Klavier und Streichern getragene Intro stimmt den Hörer bestens auf das Kommende ein. Aber zuerst kommt noch Technology, ein hervorragender Rocksong mit spitzen Gitarrenriffs, einer klasse Bassline und einem Refrain, der zum abrocken nur so einlädt. Danach ändert sich das aber. Wahrscheinlich fragt sich jeder Musiker mehr als einmal, ob das Mädel, das er kennen lernt, sich wirklich für ihn interessiert, oder nur für die Tatsache, dass er zum Beispiel ein Mikro oder eine Gitarre in der Hand halten kann. So ist bereits die erste Frage von Koma in Give It A Try, “Say, do you really want me, do you really care about all this?”, mehr als berechtigt. Aufgrund der beinahe beschwingten Gitarre und des Tempos des Schlagzeugs im Song fallen diese Zweifel aber nicht sofort auf. Zumal Koma selbst sie im Refrain mit einem “Give It A Try“ - getreu dem Motto Learning by doing - einfach beiseite schiebt. Erst bei 2ten Hinhören fällt auf, worum es eigentlich geht. Bei Superficial muss man aber nicht zweimal hinhören. Der Song wird von dem Klavier und den Streichern vom Anfang bestimmt und so kann es passieren, dass sich nach einem wunderbar emotional vorgetragenen Refrain eine Träne auf Reisen macht – gerade wenn man eh in der passenden Stimmung dazu ist. Sehr schön passend ist auch, dass sich die Gitarre nicht in den Vordergrund spielt, sondern sich dezent zurückhält und die Drums Abwesenheit glänzen. So lenkt nichts von der Stimmung und der Melodie des Songs ab. Am Schluss des Albums trifft man wieder auf alte Bekannte, beim Beginn von Nothing wird nämlich das Intro wieder aufgegriffen - und fast könnte man meinen, man erfährt, wofür und warum das gesamte Album überhaupt aufgenommen wurde: It’s for he love – for the love […] it’s for the heart – for the heart […] it’s for the brains - it’s for the brains […] to feed our anger… Und mehr braucht man wohl nicht sagen.
16.4.06 15:17


Ich habe nie daran gezweifelt, dass

meine besonderen Lieblinge Sub7even es schaffen, ihr verdammt geiles Album LOVECHAINSNROCKETS endlich an den Mann/die Frau zu bringen.
So kann ich nun verkünden, dass am 26.05.2006 ihr kleines Baby endlich in den Läden steht!!!!!

Auf euch Jungs!!!!

Ich hab nie an euch gezweifelt und am 20. stosss ich mit euch an....
24.4.06 14:01


s



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