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Julia

Out of the frying pan and not into the fire…

… oder einmal mit Julia in den Backofen und zurück

Zum 2ten Mal mache ich mich allein auf den Weg zur LMH, um mir Julia anzusehen, die für Billy Talent die Massen anheizen wollen. Und Massen werden es sein, denn die LMH ist - wie die Zeche nächste Woche in Bochum – ausverkauft. So wundert es mich nicht, dass schon vor dem Einlass eine lange Schlange die LMH belagert. Aber ich habe ja an der Uni “aktives Anstehen“ gelernt und so kümmert mich das wenig. Ich schlendere an ihr vorbei und erspähe an ihrem Anfang ein paar Mädels aus dem Julia-Forum: Mary und Saskia (von hier an liebe Grüsse an Euch!) Sarah gesellt sich auch kurze Zeit später zu uns und dann können wir auch schon rein. “Es wundert mich, dass die nicht rennen“ feixt ein Sani und als hätte er es geahnt, rennen auch schon ein paar Emo-Schnecken an uns vorbei, um auch ja einen Platz ganz vorne in der ersten Reihe zu besetzten. Wozu nur die Eile?? Ich zähle mich ja auch zu den Erste-Reihe-Mitte-Mädelz (nirgendwo sonst sieht man so gut) aber ich habe es bis jetzt noch nie so eilig gehabt. Man kommt doch auch so dahin?! Aber ich schweife ab… Wir bleiben noch einen Weile draußen stehen und können so Anja (liebe Grüsse auch an dich) begrüßen, die ja heute im Auftrag des Fotos unterwegs ist. Allerdings hält ihr Fotopass nicht so richtig. Die scheinen auch nicht mehr das zu sein, was sie einmal waren…. Gibt’s die eingeschweißten nicht mehr, die man sich um den Hals hängen kann?? Mary hat ein Meet n Greet mit Billy Talent gewonnen und so verlässt sie uns. Ich hoffe, sie verpasst nicht zu viel von Julia. Die Jungs rennen auch ein paar Mal an uns vorbei, sind aber alle busybusy. Schade, also kein Plausch erst mal… Den ganzen Tag lang war es schon sehr warm und so kann ich mir lebhaft vorstellen, das sich die LMH, wie das Heisterkamp letztens, in einen Backofen verwandeln wird. Oh, Julia fangen gleich an, also nicht wie rein. Wie erwartet gibt’s einen schönen Platz in der ersten Reihe für mich und meine Mitstreiterinnen. Es dauert dann auch nicht lange, bis die Herren Julia sich dann zu uns gesellen. Was soll ich sagen, die Band ist gut gelaunt und so wundert es nicht, dass richtig gerockt wird: Droogs + Technology + Listen to the bomb + Perfect + Optimistic + Turn around + Crash test youth + Beautiful = eine 1a Show. Der Gig in Berlin soll ja nicht so gut gelaufen sein, wie ich später erfahren werde. Ich hoffe, dieser hier macht das vergessen. Die Halle füllt sich mehr und mehr für die Billys aber wir machen uns erst mal auf den Weg nach draussen. Luft, Luft, LUUUUFT! Drinnen sind mittlerweile bestimmt 90% Luftfeuchte, nicht zum Aushalten….
Da bleiben wir dann auch erstmal sitzen, sehen den Julias beim Abbauen zu, Sarah hinterlässt einen netten Myspace-Comment und fotografiert Mr. Ausschnitt-Gucker-Koma, der doch kein Bier wollte. Ok, hab ich Geld gespart und ich pimpe ihre Chucks zur Feier des Tages und sie ihren Sidekick in Julia Manier. Während die anderen sich dann Billy Talent ansehen, bleiben wir draußen sitzen. In diesen Hochofen kriegen mich keine 10 Pferde mehr rein!! So erfahre ich von Sarah jede Menge über diverse bekannte Groupies. Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht… Nach Billy Talent wagen wir uns wieder rein. Die Luft kann man schneiden, aber der Merch-Stand muss ja inspiziert werden und diverse Mit-der-Band-Pix müssen gemacht werden, also spiele ich die Fotografin. “Hallo, ich bin der Sushi. Wir kennen uns ja noch nicht!“ Die Jungs von Julia ja richtig gut erzogen!! Lange plaudern können wir aber nicht, denn die Belegschaft der LMH macht uns “dezent“ darauf aufmerksam, dass wir uns verzeihen sollen. Das können sie haben, aber nicht bevor ich mich von allen verabschiedet habe…
14.6.06 22:24


Reingehört

Die beste Promo ist immer noch “der direkte Kontakt zwischen der Band und dem Publikum“. So gelangte auch das Album Sunrise von Julia auf den Tisch des Hauses. Aber das nur am Rande…
2 Jahre haben Julia sich Zeit genommen, um nach ihrem Debut Songs of Decay, ihr 2tes Album zu veröffentlichen. Und es hat sich definitiv gelohnt zu warten. Die neuen Songs - zumeist in Moll vorgetragen – handeln von der Schönheit und Melancholie
des Lebens, ohne aber die hellen Momente vermissen zu lassen. Schon das von Klavier und Streichern getragene Intro stimmt den Hörer bestens auf das Kommende ein. Aber zuerst kommt noch Technology, ein hervorragender Rocksong mit spitzen Gitarrenriffs, einer klasse Bassline und einem Refrain, der zum abrocken nur so einlädt. Danach ändert sich das aber. Wahrscheinlich fragt sich jeder Musiker mehr als einmal, ob das Mädel, das er kennen lernt, sich wirklich für ihn interessiert, oder nur für die Tatsache, dass er zum Beispiel ein Mikro oder eine Gitarre in der Hand halten kann. So ist bereits die erste Frage von Koma in Give It A Try, “Say, do you really want me, do you really care about all this?”, mehr als berechtigt. Aufgrund der beinahe beschwingten Gitarre und des Tempos des Schlagzeugs im Song fallen diese Zweifel aber nicht sofort auf. Zumal Koma selbst sie im Refrain mit einem “Give It A Try“ - getreu dem Motto Learning by doing - einfach beiseite schiebt. Erst bei 2ten Hinhören fällt auf, worum es eigentlich geht. Bei Superficial muss man aber nicht zweimal hinhören. Der Song wird von dem Klavier und den Streichern vom Anfang bestimmt und so kann es passieren, dass sich nach einem wunderbar emotional vorgetragenen Refrain eine Träne auf Reisen macht – gerade wenn man eh in der passenden Stimmung dazu ist. Sehr schön passend ist auch, dass sich die Gitarre nicht in den Vordergrund spielt, sondern sich dezent zurückhält und die Drums Abwesenheit glänzen. So lenkt nichts von der Stimmung und der Melodie des Songs ab. Am Schluss des Albums trifft man wieder auf alte Bekannte, beim Beginn von Nothing wird nämlich das Intro wieder aufgegriffen - und fast könnte man meinen, man erfährt, wofür und warum das gesamte Album überhaupt aufgenommen wurde: It’s for he love – for the love […] it’s for the heart – for the heart […] it’s for the brains - it’s for the brains […] to feed our anger… Und mehr braucht man wohl nicht sagen.
16.4.06 15:17





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