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Zu Gast bei Slut in der Dortmunder Live Station am 05.04.2008

"Hey! Bist du morgen auch in der Live Station?" hat mich Carina gestern im ICQ gefragt. "Nein", war meine Antwort," was ist denn da?" - "Slut für nur 8€!" Das klingt doch nach was...

So bin ich heute hier. Gestern Sub7even in Bochum, heute Slut in Dortmund. Bleibe also dem Buchstaben S und dem Ruhrpott treu. Slut habe ich ja schon mal auf dem Campusfest in Dortmund gesehen und so freut sich der Literaturstudent in mir auf ihren Mackie Messer aus der Dreigroschenoper.

Carina wartet am Eingang und bevor wir die Live Station entern, stärken wir uns noch am Bahnhofskiosk. Doch bevor wir Slut geniessen können, hat der liebe Gott Trip Fontaine gesetzt. Also einen strategisch guten Platz vor der Bühne gesichert und los geht's.... Irgendwie ist es komisch, dass vor der Bühne noch so viel Platz frei ist, aber wer weiss, vielleicht taut das Publikum ja noch auf. Kommen wir also zu Trip Fontaine, ein Punk Quintett aus Dudenhofen: ein Drummer und vier Saiter. Joar, schaut gut aus. Die Jungs legen los und scheinen alle unter Strom zu stehen. Hervgorragend! Die Musik würde ich als experimentell einstufen: Stellenweise sehr hart, passagenweise sehr melodiös und machmal gänzlich ohne Lyrics. Beim zweiten Song weiss ich dann auch, warum so viel Platz ist vor der Bühne. Der Sänger wirft nämlich mal eben ein kaputtes Becken runter. Ein Schritt weiter vorne und das Ding hätte mich erschlagen. Das ist aber nicht so schön. Musiker, die ihre Intrumente malträtieren sind mir ja sehr suspekt. Das Beweisstück wird erstmal sichergestellt...

Weder Carina noch ich wissen, was wir von den Jungs halten sollen. "Nicht schlecht, aber auch nicht überragend!" ist ihr Urteil. Und auch ich bin mir noch uneins. Es ist viel los auf der Bühne (gut), aber irgendwie chaotisch. Jeder scheint da auf einem eigenen trip zu sein und wenn ein anderer im Weg steht, Pech für ihn (nicht gut). Es gibt keine klassische Bandaufteilung (gut), so zeimlich jeder steht da mal am Mikro oder bearbeitet die Felle, aber sie schmeissen mit Becken um sich (nicht gut). Die Musik ist wie gesagt sehr vielseitig (gut). Sie haben sich echt was einfallen lassen, hier und da ein Michael Schanze Plopp, aber wenn man schon eine Posaune ins Spiel bringt, dann sollte man auch sichergehen, dass man weiss, wie man damit umgeht (nicht gut). Carinas Kommentar bei dem Ich-tu-mal-so-als-wäre-ich-Posaunist: "Das können wir auch. Komm, wir gründen ne Band!" Da mache ich mit.

Nach dem Auftritt von TF allgemeines, hektisches Gewusel auf der Bühne und ich meine noch zu Carina: "Pass auf, die wollen ihr Becken wiederhaben und rufen mich gleich aus..." - "Äh, die junge Dame, die das... " weiter kommt er nicht denn mein Rumgewinke zeigt Wirkung. Nebenbei bemerkt, ich habe mich nicht gross von der Stelle bewegt. Schon lustig. Bis er das aber endlich abholt, vergeht noch eine Weile: Linda kommt und erzählt, warum sie sich verspätet hat, wir erzählen die Beckengeschichte und kommen mit anderen Umstehenden zu dem Ergebnis, dass sie das gegen Bier auslösen müssen. "3 Bier, mindestens!" Es wird aber letztenendes nur eins. Was lernen wir daraus? Auch für Rocker wird das Bier backstage streng rationiert.

In der Zwischenzeit wird es vor der Bühne immer voller und auch auf selbiger tut sich einiges... Ein Beamer wirft Videosequenzen an die Wand. It's Slut Time! Ich habe die Ingolstädter zwar erst einmal live gesehen, aber nach intensiven MyspacePlayerHören kann ich Wednesday und Come on sogar mitsingen. Yeah! Ich mag Slut. Zwar nbicht so hart wie Sub gestern, aber schön melodiös und gute Texte. besonders toll find ich aber, dass man bei Slut nicht umgepogt wird. Keine Wall of death, keine Moshpit, keine Killing time. Sorry, Daniel, aber ich bin sicher, du weisst, wie ich das meine. Die ersten Reihen tanzen zwar, aber umgerempelt wird nicht. Alles schön friedlich. Hinten gibt's zwar schwules Rumgesitze und Rumgestehe, aber das ist bei allen Konzerten so. Ab geht's immer nur vorne. Und auf der Bühne? Keine 5 Stromkreise wie bei TF, die Kurzschlüsse verursachen, wenn sie sich in die Qurere kommen, aber das da eine band auf der Bühne steht, dass sieht man. Und Chris hat es auch nicht nötig den Ich-tu-mal-so-als-wäre-ich-Akkordeon-Spieler zu geben. Das kann er wirklich. Kunst kommt eben doch von Können! "Also das können wir dann doch nicht", meint Carina troken.

Und noch etwas, dass positiv auffällt: Ja, es wird von den Fans lautstark nach bestimmten Songs verlangt. Aber die sind dann doch tatsächlich von der Band, die da grad auf der Bühne steht. Mackie Messer, zum Beispiel. Und das kommt auch dann natürlich. Das Leben ist manchmal doch ein Ponyhof, ein Wunschkonzert!
6.4.08 23:45
 


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