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Zu Gast bei Slut in der Dortmunder Live Station am 05.04.2008

"Hey! Bist du morgen auch in der Live Station?" hat mich Carina gestern im ICQ gefragt. "Nein", war meine Antwort," was ist denn da?" - "Slut für nur 8€!" Das klingt doch nach was...

So bin ich heute hier. Gestern Sub7even in Bochum, heute Slut in Dortmund. Bleibe also dem Buchstaben S und dem Ruhrpott treu. Slut habe ich ja schon mal auf dem Campusfest in Dortmund gesehen und so freut sich der Literaturstudent in mir auf ihren Mackie Messer aus der Dreigroschenoper.

Carina wartet am Eingang und bevor wir die Live Station entern, stärken wir uns noch am Bahnhofskiosk. Doch bevor wir Slut geniessen können, hat der liebe Gott Trip Fontaine gesetzt. Also einen strategisch guten Platz vor der Bühne gesichert und los geht's.... Irgendwie ist es komisch, dass vor der Bühne noch so viel Platz frei ist, aber wer weiss, vielleicht taut das Publikum ja noch auf. Kommen wir also zu Trip Fontaine, ein Punk Quintett aus Dudenhofen: ein Drummer und vier Saiter. Joar, schaut gut aus. Die Jungs legen los und scheinen alle unter Strom zu stehen. Hervgorragend! Die Musik würde ich als experimentell einstufen: Stellenweise sehr hart, passagenweise sehr melodiös und machmal gänzlich ohne Lyrics. Beim zweiten Song weiss ich dann auch, warum so viel Platz ist vor der Bühne. Der Sänger wirft nämlich mal eben ein kaputtes Becken runter. Ein Schritt weiter vorne und das Ding hätte mich erschlagen. Das ist aber nicht so schön. Musiker, die ihre Intrumente malträtieren sind mir ja sehr suspekt. Das Beweisstück wird erstmal sichergestellt...

Weder Carina noch ich wissen, was wir von den Jungs halten sollen. "Nicht schlecht, aber auch nicht überragend!" ist ihr Urteil. Und auch ich bin mir noch uneins. Es ist viel los auf der Bühne (gut), aber irgendwie chaotisch. Jeder scheint da auf einem eigenen trip zu sein und wenn ein anderer im Weg steht, Pech für ihn (nicht gut). Es gibt keine klassische Bandaufteilung (gut), so zeimlich jeder steht da mal am Mikro oder bearbeitet die Felle, aber sie schmeissen mit Becken um sich (nicht gut). Die Musik ist wie gesagt sehr vielseitig (gut). Sie haben sich echt was einfallen lassen, hier und da ein Michael Schanze Plopp, aber wenn man schon eine Posaune ins Spiel bringt, dann sollte man auch sichergehen, dass man weiss, wie man damit umgeht (nicht gut). Carinas Kommentar bei dem Ich-tu-mal-so-als-wäre-ich-Posaunist: "Das können wir auch. Komm, wir gründen ne Band!" Da mache ich mit.

Nach dem Auftritt von TF allgemeines, hektisches Gewusel auf der Bühne und ich meine noch zu Carina: "Pass auf, die wollen ihr Becken wiederhaben und rufen mich gleich aus..." - "Äh, die junge Dame, die das... " weiter kommt er nicht denn mein Rumgewinke zeigt Wirkung. Nebenbei bemerkt, ich habe mich nicht gross von der Stelle bewegt. Schon lustig. Bis er das aber endlich abholt, vergeht noch eine Weile: Linda kommt und erzählt, warum sie sich verspätet hat, wir erzählen die Beckengeschichte und kommen mit anderen Umstehenden zu dem Ergebnis, dass sie das gegen Bier auslösen müssen. "3 Bier, mindestens!" Es wird aber letztenendes nur eins. Was lernen wir daraus? Auch für Rocker wird das Bier backstage streng rationiert.

In der Zwischenzeit wird es vor der Bühne immer voller und auch auf selbiger tut sich einiges... Ein Beamer wirft Videosequenzen an die Wand. It's Slut Time! Ich habe die Ingolstädter zwar erst einmal live gesehen, aber nach intensiven MyspacePlayerHören kann ich Wednesday und Come on sogar mitsingen. Yeah! Ich mag Slut. Zwar nbicht so hart wie Sub gestern, aber schön melodiös und gute Texte. besonders toll find ich aber, dass man bei Slut nicht umgepogt wird. Keine Wall of death, keine Moshpit, keine Killing time. Sorry, Daniel, aber ich bin sicher, du weisst, wie ich das meine. Die ersten Reihen tanzen zwar, aber umgerempelt wird nicht. Alles schön friedlich. Hinten gibt's zwar schwules Rumgesitze und Rumgestehe, aber das ist bei allen Konzerten so. Ab geht's immer nur vorne. Und auf der Bühne? Keine 5 Stromkreise wie bei TF, die Kurzschlüsse verursachen, wenn sie sich in die Qurere kommen, aber das da eine band auf der Bühne steht, dass sieht man. Und Chris hat es auch nicht nötig den Ich-tu-mal-so-als-wäre-ich-Akkordeon-Spieler zu geben. Das kann er wirklich. Kunst kommt eben doch von Können! "Also das können wir dann doch nicht", meint Carina troken.

Und noch etwas, dass positiv auffällt: Ja, es wird von den Fans lautstark nach bestimmten Songs verlangt. Aber die sind dann doch tatsächlich von der Band, die da grad auf der Bühne steht. Mackie Messer, zum Beispiel. Und das kommt auch dann natürlich. Das Leben ist manchmal doch ein Ponyhof, ein Wunschkonzert!
6.4.08 23:45


Endlich wieder Sub7even! Ist ja auch ne Weile her...

...seit meinem letzten Gig. (Herne war ja mangels Basser ausgefallen.) Dieses Defizit ist nun behoben und jetzt ist das Zwischenfall in Bochum angesagt. Zeit, den neuen bassmann in Augenschein zu nehmen. Aus rein wissenschaftlichen Gründen versteht sich.

Aber vor das Rocken hat der liebe Gott das Warten auf Anja gesetzt. nach ihrer SMS: "Komme später - stehe im Stau" mache ich mir doch leicht Sorgen. Aber dann siegt doch mein Sinn fürs Praktische und ich überlege mir, was ich anziehe. Das Zwischenfall ist ja eine Gothic-Kneipe, also wird ein weisses Kleid angezogen (bin ja der biggest Gof on Earf) um durch die Negation des Gothictums noch mehr darauf hinzuweisen. Endlich ist auch Anja da und wir sind on the way. Aber immer noch nicht schnell genug wie die Wo-bleibt-Ihr?-KT-fangen-glei-an-SMS von Katha eindrucksvoll unter Beweis stellt. Da werden wir lange vor dem Sub-Auftritt da sein und dann das...

Da das Zwischefall nicht wirklich über einen BackstageRaum verfügt wie es scheint, lassen sich die Jungs alle unten ausmachen. Alle? Nein, ein Grieche verweigert sich dessen und zieht es vor, sich eine Etage höher bei King's Tonic die Hände wund zu trommeln. Aber ich kann den neuen Bassisten, Pogo, begutachten. Joar, sieht nett aus... aber nett aussehen reicht nicht. Spielen muss er können. Das kann er ja jetzt unter Beweis stellen.

Das Publikum vor der Bühne ist sehr übersichtlich. 150 Nasen, wenn's hochkommt und da sind die 4 auf der Bühne schon mitgerechnet. Kein Wunder, dass Daniel sich dazu hinreissen lässt, Gigs auf Geburtstagsparties in Aussicht zu stellen. Und was ist mit den Telefonzellen?? Auf die besteh ich! Parties sind viel zu bombastisch. Ich wills intimer! Aber auch die wenigen, die da sind, rocken wie 1000e. Das gibt's eben nur im Pott! Und so wundert es nicht, dass ich mit meiner Cam so manches Mal aufpassen muss. Mein Fotofazit: der gute Pogo ist ja ziemlich kamerageil. Kaum erscheint er in meinem Sucher, schmeisst er sich in Pose. Ja, das hat was! Auf der Bühne wird gerockt und vor ihr auch. So muss das!! Vereinzelte "Mexiko"Rufe und "Nur wenn ich besoffen bin". Das muss nicht sein!! Das Leben ist kein Ponyhof, kein Wunschkonzert. Und ein "Sicherlich nicht!" von Daniel. So muss das!!!!!! Schade nur, dass der Gig so schnell vorbei ist, aber Christos muss weiter, zum nächsten Gig. Das nenn ich Einsatz. Aber the show musst go on und so lässt Daniel den Abend mit einer One-Man-One Guitar-Show ausklingen.

So ist es gut. Und ich bin für einen 2. Teil. Wahlweise auch für einen 3., 4., 5., 6., 7., 8., ...
5.4.08 21:05


Oster-Rock im JZ Herten

Eiersuchen war gestern, heute ist Eierrocken angesagt; mit den Jungs von Diary, King’s Tonic, The Die Is Cast und Armes Raised High.

Wer Ostersonntag keine Lust auf trautes Home Sweet Home hat, kommt zum geflegten Oster-Rock ins Jugendzentrum Nord in Herten. So auch ich, aber nicht zum fröhlichen Eiersuchen, -rocken oder nur -kochen, nein, ich kam unter Anderen zum Pastakochen. Hippobooking hat gerufen und ich bin dann selbstverständlich da.
Zum Backstage-Treiben nur soviel: Selten so pflegeleichte und handzahme Bands erlebt. "Kann ich bitte Kaffee mit Milch haben?" (Nicht wahr Chris? ) Und auch die Sandwiches aus dem Sandwichtoaster erfreuen sich groser Beliebtheit. Ein "tolle Idee!", "Spitze!" oder "Dann kann man sich was machen, wann man will!!" allerorten... Nix mit Starallüren - hinter der Bühne.
Auf selbiger sieht das natürlich ganz anderes aus.

Arms Raised High aus Hannover, zum Beispiel, sieht man nicht an, dass die band in dieser Formation erst seit 2 Wochen besteht. (Zur Info: Jan und Joachim verliessen Big Boy Caprice, Manu wechslte vom Bass an die Gitarre und Den und Chev stiessen dazu. Voilà, Armes Raised High waren geboren.) Der Abend beginnt also mit schönem melodiösen Punk. "My number has changed" informieren sie uns. Klar, nach einem Wechsel, würd ich auch machen... Das Publikum freut sich - wenn auch noch etwas verhalten, aber der Abend hat ja gerade erst begonnen. ARH lassen es sich aber dennoch nicht nehmen, zu rocken wie die Weltmeister. Das ist die richtige Einstellung!

The Die Is Cast entern nun die Bühne. Die Bochumer/Recklinghausener Jungs haben schon mit The Casting Out in der Bochumer Matrix gezockt und - "The Good News" - heute ist nun Herten dran. Das Publikum wird auch langsam wach. Die Show der Jungs ist ja auch der Wahnsinn. Nur soviel, Diary werden einen Tag später auf deren Myspace-Seite schreiben: "Das war doch mal ein feines Spektakel! Combos, deren Sänger sich von deren Bandkollegen die Klampfe vor die Fresse hauen lassen, finden wir sowas von gut..." Ja, das kann man so stehen lassen.

Mal einen Blick in den Backstage-Raum: hier bekommt Jenny aka Oster-Hippo gerade ein Ständchen der besonderen Art: "Häääääppiiiiii börsdey tu juuuuuuu, hääppiiii börsdey tu juuuu, hääääppiiiii böööööörsdeeeey liiiiiieeebeee Jennyyyyy, hääääppiiiiii böööhöööörsdey tu juuuhuu!" Was lernen wir daraus: "In einer Küche voller Musiker NIE, NIE, wiklich NIE sagen, dass man Geburtstag hatte...." Gut, das ich das jetzt auch weiss. Aber zurück auf bzw vor die Bühne...

... welcome King’s Tonic. Weiter im Punk. Das Publikum ist während TDIC auch immer näher gekommen, aber dem guten Swen immer noch nicht nah genug. Immer wieder fordert er "die schüchternen dahinten" auf, ruhig näher zu kommen. "wir beissen nicht". Kurz alle noch darüber informiert, dass der gute Christos sich heute Abend in einer anderen Band (Tri State Corner) die Hände wund trommelt "aber der Andi macht das schon" und schon wird der Nachbar gef****. Natärlich nur metaphorisch. ) Und die Mädels in der ersten Reihe sind "Naked". Natürlich auch nur metaphorisch. ) James aber dann im wahrsten Sinne des Wortes. Ok, halb-nacked. Aber immerhin.
Schade nur, dass ich mir die Jungs nicht zuende ansehen kann und erst recht, dass ich auf Diary verzichten muss. Wird aber nachgeholt. Ich bring auch wieder den Kaffee mit...
26.3.08 00:19


Einen Sänger mit "heruntergelassener Hose"...

findet ihr auf
http://www.myspace.com/wirtzmusik

 

Es ist also passiert, Daniel Wirtz hat seine ersten beiden Solo-Songs onlinegestellt. Und ich muss sagen, gerade seine Texte gefallen mir besonders. Mein absoluter Favorit (und ich glaube seiner auch) ist 'Ne Weile Her. Einfach ehrlich, authentiisch, ungeschönt, mit "runtergelassenen Hosen". Keine Platitüden oder Phrasen à la das Leben ist schön und alles wird gut.Er sagt was er denkt und fühlt. Jeder, der auch nur 5 Minuten mit ihm in einem Raum verbracht hat, wird mir beipfichten: 100% Daniel!!Mit weniger würde er sich sicher nicht zufrieden geben. Ein Vollblutmusiker, der lebt, schnauft, atmet, voller Seele!Und das spiegelt sich auch in seinen Texten wieder!!

Und damit ihr auch wisst wovon ich rede:

'Ne Weile Her

Ich hab gefickt, ich hab betrogen
Mich durch's Leben gelogen
Ich war - viel aus und oft besoffen
Hab mir die Lichter ausgeschossen

War verlor'n, verdammt und zerissen
Fühlte mich leer und beschissen
Hab tagelang nichts gefressen
Und die Zeit in Gramm gemessen

Schwarzes Loch, Gefühlsfriedhof
Es riecht nach Tod, nach Endstation
Spieglein, Spieglein an der Wand
Hab mich selbst nicht mehr erkannt

Ist 'ne Weile her - doch ich trage diese Tage mit mir
Weile her - ja ich weiss genau wovon Du sprichst
Ist 'ne Weile her - doch ich trage diese Narben mit mir
Glaube mir - ohne Dunkel gäb's kein Licht

Es war still um mich herum
Ich fragte Gott doch er blieb stumm
Fragte mich ob's das jetzt ist
Und malte mit Tränen Dein Gesicht

Ich hatte Glück das irgendwann
Ein Mensch wie Du mich fand'
Mir einfach so die Hände reicht
Und damit die Karre aus dem Scheiss reisst

14.6.07 16:07


Nein, Muff Potter haben in Bielefeld nicht fast ne Stunde lang gespielt und sogar ne Zugabe gegeben.

Ich hab sie auch gehört… die Gerüchte… das Muff Potter in Bielefeld auf der Visions Spring Tour gespielt haben sollen… zusammen mit Ash...Ich hab es von der Carina. Sie meint, sie sei da gewesen. Sie sei mit ner Freundin da gewesen, dem Hell Bunny aus dem MySpace. Die Fahrt soll ne knappe Stunde gedauert haben (die sie mit dem Hören von Muff Potter Songs verbracht haben wollen, aber ich bitte euch. Wer hört sich denn die Band an, die man gleich live sehen wird?) Dort angekommen, es soll recht leer gewesen sein, wurde dem Bunny auch erst einmal ihre Kamera verboten. Nein, wie praktisch. So gibt es keine Beweisfotos! Aber wo nix ist… Aber das ist noch nicht alles: Obwohl die beiden ersten Bands schon gespielt haben, sind die beiden erstmal in aller Ruhe was essen gegangen. Pizza Vegetaria. Also bitte, wenn meine Lieblingsband bald spielt, dann seh ich zu, dass ich nach vorne in die erste Reihe komme… Was sie nach dem Essen aber noch geschafft haben wollen. Ja, ne, is klar… Der Auftritt selbst sei bombastisch gewesen, obwohl einige Fans in der ersten Reihe aber recht lustlos rumgestanden haben sollen (sollen ja auch Ash Fans gewesen sein). Natürlich steht man bei Muff Potter auch so in der Gegend rum. Spätestens bei Wenn, dann das hier reisst es doch alle von den Socken. Und wenn die Jungs dann noch 3 Songs spielen: Das Leben ist kein Ponyhof, Bitter Lemon und Fotoautomat (letzterer soll im MySpace zwar nicht so richtig rüberkommen, aber live sei das ein echter Kracher. “Der rockt richtig!“) glaub ich erst recht nicht, dass da niemand nicht abgeht. Nagel sei ja so gut aufgelegt gewesen, hat von F-Ummel erzählt, was immer das sein mag und das er in Bielefeld, die geilsten Konzerte seines Lebens erlebt haben will. Und das, obwohl doch jeder weiß, dass es Bielefeld gar nicht gibt. Besonders geil hat Carina angeblich Alles nur geklaut gefunden. “Das müssen sie noch spielen!“ Und natürlich kommen in genau dem Moment die ersten Akkorde davon. Das Leben ist doch kein Wunschkonzert!! Angeblich soll danach nicht nur die zweite Zugabe Muff Potters auf der ganzen Spring Tour gespielt worden sein:100 Kilo Hertz. “Das ist erst das zweite Mal, dass wir eine Zugabe spielen. Dieses und letztes Mal.“ Davor soll Nagel auch noch voller Stolz das “einzige, das ich rappen kann“ gebracht haben und zwar eine Passage von einem Rage Against The Machine Song. Also ich glaub das alles nicht. Zumal Carina dann nur meinte, dass die gelangweilten Ash-Fans in der ersten Reihe nach dem Muff Potter Gig einfach so verschwinden. “Also keine Ash-Fans, oder wie??“ Aber der, in meinen Augen größte Beweis, dass das alles nur erfunden ist: Der Ash-Sänger soll einen seiner Zugaben-Songs Nagel gewidmet haben, “because it’s his birthday“. Aber ich meine Nagel hat erst im Juni…
8.5.07 02:17


Hell Bunny goes Trashpoppen

Nein, was bin ich heute wieder zweideutig ;-)

Nachdem ich bei Tanja und Carina in ihren Blogs immer vom Trashpop gelesen habe, habe ich beschlossen, mir das mal anzusehen. Also nix wie hin!! Natürlich nicht allein. Ich nehme Yasmin mit. Schließlich braucht man doch moralische Unterstützung beim Wühlen in den Untiefen des Trashpops.
Wir treffen Carina (leider ohne Tanja) am Hbf Essen. Von da sind es nur noch ein paar Minuten bis zur temple Bar. Auf dem Weg hin noch ein kurzes Briefing an uns Trashpop Novizen: “Also es ist klein und es wird auf jeden fall sehr eng und voll werden. Leider wird es auch immer asiger, also sagt nicht ich hätte euch nicht gewarnt.“ Vor der temple bar bereits ein Pulk junger Leute. Also rein, runter und da sind wir. “Oh, das ist ja noch richtig leer hier... Wir müssen gleich da in die Ecke, da ist es am besten.“ Also wirklich Carina, das ist nicht klein, dass ist eine Nussschale!! Aber na ja, es kann nur besser werden, also nix wie an die Theke. Einen Wodka-Redbull für Yasmin, einen Caipirinha für Carina und einen Cuba Libre (eigentlich fehlt da ja noch jemand) für mich. Und dann ab ins Getümmel. Es dauert nicht lange und wir sind wirklich mittendrin. Mittendrin, das bedeutet an der Treppe, Opfer von sehr verzweifelten und sehr hartnäckigen Gruppenkuschlern, Auf-die-Füsse-Tretern und werden Zeugen des sehr merkwürdigen Verhalten von sehr, sehr verzweifelten 18jährigen Emoschnitten und Indieschlampen mit Hausfrauenkopftüchern. Dazwischen eine fragende Carina, ob man es je für möglich gehalten habe, mal zu Bushido zu tanzen. Ich bekenne, dass ich von dem Kerl noch niemals auch nur einen einzigen Song gehört habe, denn ich bewege mich musikalisch gesehen in höheren Sphären, als dem Trashpop und so kenne ich die meisten Songs gar nicht. Geschweige denn, die Namen der Interpreten oder die Lyrics. Aber es sind auch bekannte Gesichter da. Und so kommen wir in den Genuss eines Retro-Rausches. Das Yasmin und ich nicht untergehen, haben wir einzig und alleine Carina zu verdanken, die sich immerwieder todesmutig zwischen uns und die Partywütigen wirft. Wenn sie nicht wäre, dann wären wir beide mit Sicherheit zerquetsch worden... Ein Hoch auf Carina!!!!!! KICK ARSCH, BABY!!!! Aber nun zu den bekannten Gesichtern: Der David sucht immer noch die Freiheit, die er ja später – seiner Meinung nach – an der Berliner mauer gefunden und sogar freigelassen hat. die Britney stellt fest, dass es doch tatsächlich Leute gibt, die nicht gut für sie sind, weil giftig. Der Hans-Peter ruft uns alle zum Carpe Diem auf. Der Will erzählt uns, dass er ganz in schwarz nach Miami fährt. Ja, es sind tatsächlich ein paar da, die man kennt. Nach kaum einer Stunde da hat Yasmin sie schon alle durchschaut - die Emoschnitten und Indieschlampen, es sind alles kleine Poser!!! “Im MySpace stellen die sich als ja sowas von cool dar. Lassen sich von den angesagtesten Geheimtipp-Bands adden, weil sie ja soo hip sind. Aber eigentlich sind das alles kleine Mainstreamer, die hierher kommen unter dem Vorwand, dass sie sich ja lustig machen über den Trashpop. Aber eigentlich stehen die insgeheim ja total drauf!!“ Ja, das sagt alles. Da die temple bar nicht nur klein und voll ist sondern auch über so ziemlich gar keine Belüftung verfügt, gehen wir mal kurz nach oben. Luft, Luft, Luuuuft. Aber die Luft bekommt nicht jedem. Und so kommt es zur zweiten Schlägerei des Abends. Die erste war wohl bevor wir gekommen sind. Aber das ist ja auch kein Wunder. Der Laden ist klein und die lassen zu viele Leute rein. Ach ja, und Alkohol sollte sowieso verboten werden. Der bekommt den wenigsten. Aber jetzt mal ernsthaft. Ich bekenne, dass ich schockiert bin. Ich bin nun auf so vielen Rock-Gigs gewesen, auf denen auch viel gebechert wurden ist. Aber auf keinem einzigen hat es eine Schlägerei gegeben, von zwei ganz zu schweigen!! Carina eröffnet uns das Deutschland seinen neuen Superstar gefunden hat: Mark. Und ich sehe eine tolle Zukunft als zukünftiges Mitglied der Trashpop-Gemeinde auf ihn zu kommen. Wir gehen wieder runter und es scheint, als wäre den Machern der party ein Licht aufgegangen: es darf keiner mehr rein. Nur noch die mit Stempel! Wir haben ja einen also dürfen wir uns weiter berieseln lassen. Von Flat Eric zum Beispiel. Hin und wieder müssen wir ein paar Emos und Indies in ihre Schranken verweisen, die meinen und auf der Nase – oder besser auf unseren Füssen herumzutanzen. “Die meinen ich soll erwachsen werden? Erst sich den Platz erschleichen: wir möchten nur durch *flöt* und dann das? Ich bin mit Sicherheit älter als die.“ Ja, ja Yasmin, so sind sie die kleinen, unbesiegbaren und erwachsenen Emos… Kurz bevor wir gehen wollen kommt Deichkind und Carina muss unbedingt noch bleiben. “Die rocken total!“ Unsere Vorstellung von rocken-total gehen also weit auseinander. Zu viel Elektro! Aber egal. Ich denke, ich werde wiederkommen und Yasmin kommt mit…
6.5.07 19:57


Rock in den Ruinen, die dritte. Und Heartbreakmotel, die erste, äh zweite

Nach Sub7even und Muff Potter gehe ich also dieses Jahr hin um mir Heartbreakmotel anzusehen. Aber als ich komme spielt erstmal noch King’s Tonic (oder ganz schmissig K’s T), also die Band, die mich in den letzten 4 Wochen 7-mal adden wollte. Aber ich mag die Musik nicht sonderlich, also keine Chance. Jenny ist schon da. Sie macht heute den Merch für ihre Jungs. Und ich sehe mir Mode Execute Ready an. Irgendwie kommen sie mir bekannt vor. Und dann fällt es mit ein. Ich hab die letztes Jahr beim Campus fest in Dortmund gesehen. Und was soll ich sagen, sie haben es doch tatsächlich geschafft, noch schlechter zu werden. Stumpf, langweilig, lustlos. Absolut kein Feuer im Hintern. Da nützt es auch nichts, wenn man am Schluss seine Gitarre von der Bühne wirft. Gitarren hat man gut zu behandeln, sonst kann man gleich nach Hause gehen. Kein Respekt vor seinen Arbeitsgeräten!!!! Eine kleine Pause und ich suche mir schon mal einen strategisch günstigen Platz vor der Bühne. Will doch Fotos machen. Und schon geht’s los. Meine Güte, ich hatte noch nie so viele Probleme einen Sänger auf Zelluloid zu bannen. Was für ein Energiebündel! Diese Dynamik! Seht euch das an ihr Mode-Jungs. So muss das aussehen!!!! Hinter mir beginnt das obligatorische Rumgepoge, angefacht durch Chef der Motelangestellten, der plötzlich vor mir auf dem Gitter steht. Und ehe ich ihn fotografieren kann, ist er auch schon wieder weg… Und überlässt mich der angefeuerten Meute. Wenn die Pix scharf werden, dann bin ich gut… Aber auch der schönste Gig geht irgendwann zu ende. Also wieder zu Jenny, wo ich mich dann auch schön ins Fettnäpfchen werfe. Auf die frage, ob ich die neue CD von den Jungs schon habe, sage ich nein, ich hab sie ja noch nicht gesehen. “Aber klar hast du das… Letztes Jahr in Soest. Aber wahrscheinlich warst du durch die nachfolgende Band zu sehr abgelenkt. Wie immer!“ Autsch! Ich versuche vom Thema abzulenken und so amüsieren wir uns über den Pulk an kleinen Mädchen, die den Gitarristen der HBM nicht los lassen wollen. “Bleib doch noch ein bisschen…“ – “Lass mich dich mal umarmen.“ – “Kann ich ein Foto mit dir haben?“ Jenny kugelt sich fast auf dem Boden vor Lachen. Ja, da wird auch dem Namen ’Heartbreak’ alle Ehre gemacht…
30.4.07 01:50


Irgendwie waren alle GND ?!

So, vor 14 Tagen waren Jenny und ich im Litfass Zero gucken, nun steht das Turock auf dem Programm, zusammen mit Hyperglow und Highfly. Letzere sind ein Mitgrund hinzugehen, habe ich doch meine Höhenflieger aus Confluentes das letzte mal vor kanpp 2 Jahren gesehen...
Ich bin ein bissl zu früh da und habe so Zeit während ich auf das Hippo warte, mir das Treiben im Biergarten anzusehen. Eine Gruppe Alkohol-und-Wasser-Jünger plantscht ausgelassen im Brunnen. Ja, wozu die Sonne die Menschen so treibt. Soo warm ist es doch auch noch nicht.
Jenny kommt und wir machen uns auf den Weg hinein. Drinnen ist noch nicht viel los. Vielleicht 20 Leutchen, wenns hoch kommt. Also noch nicht viel los. Also erkunden wir das Terrain. Oben gibt es eine Balustrade. Schön, schön, von hier hat man einen sehr guten Ausblick auf das Treiben eine Etage tiefer. Nur von Zero und Highfly seh ich noch keinen... Die Alkohol-und Wasser-Jünger haben mittlerweile auch hineingefunden und tümmeln sich vor der Bühne. Bei Hyperglow (ja, ich erkenn sie doch tatsächlich;-) )machen wir uns langsam auf den Weg nach unten. Aus dem Erste-Reihe-Mitte-Mädchen wird dann aber nichts, da die Jünger nicht nur die erste Reihe für sich beanspruchen, sondern auch die (gefühlten) Reihen 2,3,4,5 und 6. Ui, der eine sieht aus, als hätte er sich in dei Hose gepinkelt" meint Jenny, als einer uns verdächtig nahe kommt. loooool Also ab noch hinten. "Hey, du auch hier? Schön dich zu sehen... Und ja, ich war zärtlich zu Horst. ;-)" Ich fass es nicht, da steht er, Chris, und strahlt mich an. Und ich schau wahrscheinlich wie Auto nur nicht so schnell. Hab ich doch nicht damit gerechnet, dass er mich erkennt. Ok, ok, ich war im Litfass, aber da hatten wir nicht allzuviel miteinander geredet und ja, ich hab ihm im MySpace geschrieben, aber alle meine MySpace-Pix sind noch in der blonden Ausführung. Also, was sagt uns das? Meine schöne Tarnung ist im Eimer. ;-) Aber weiter mit Hyperglow.. Die Jungs rocke echt ab , was die AuW-Jünger echt freut. Mich aber nicht, denn manche kommen mir mit ihrem 10-Mann-Pogo echt zu nah und als dann einer auch noch mit seienm Dr-Fumanchu-Gefuchtel ankommt, verzieh ich mich nach hinten. Das wars mit Hyperglow.
Auf meinem Weg nach hinten zum Merchstand kommt mir ein junger, grosser, dunkelhaariger junger mann entgegen. Den kennst du doch?! Ist das nicht?! Ja, das ist er!! "Hi, schön dich zu sehen!" nach fast 2 jahren steht dann vor mir und entschuldigt sich dann auch wieder, dass er jetzt schon wieder weg muss., denn er hat "da so ein Konzert zu spielen" Soll er, dazu bin ich ja hier. Aber aus dem Höhenflug der Highflyer wird leider nix. Das Publikum stumpf und träge (bis auf die AuW-Jünger), man möchte fast sagen GND. Und dabei versucht Dan sein bestes... "Wir wollen mit euch ein bisschen Rock'N'Roll machen. - Kommt doch alle ein bisschen weiter vor wir beissen nicht. - Wisst ihr ich mag Essen" KICK ARSCH, DAN! Du hast alles gegeben, wenn die nicht wollen Pech gehabt... Nach dem Auftritt ist er dann natürlich alles andere als zufrieden und verzieht sich hinter den Merchstand. Noch ein paar Worte gewechselt, ein paar Highfly-Gymmicks gekauft (scheisse, ich muss das Poster noch aufhängen) und dann den Mann in Ruhe Verschnaufen lassen... Ausserdem fangen doch "10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1, ZERO" jetzt an... Oh, ein Grieche!! Oh, Wunder, das Publikum, dass Hifhfly noch vergeblich gesucht hat, scheint aus seinem Versteck zu kommen. Die AuW-Jünger nehmen mittlerweile auch die Reihen 7 und 8 zu besetzten. Schade, so kommt man gar nicht dazu die Musik von Zero richtig zu geniessen. Ständig muss man irgendwem ausweichen... In der Zwischenzeit sind auch einige bekannte Gesichter eingetrudelt. Jenz, Maik und Spiros. Oh, noch ein Grieche!! Hier muss ein Nest sein! ;-) Ja, Chris ist wirklich gut zu Horst und ich finde es schade, dass ich die Texte immernoch nicht auswendig kann. Also: CD kaufen!! Dann machen wir das doch mal. Zumal ich von Maik seine Karte vom Litfass bekommen habe und das bedeutet, ich zahle nur 5€ statt 7€. Yeah! So Zero haben fertig und ich kann nur sagen KICK ARSCH, JUNGS! Nach dem Gig läuft nicht mehr soo viel und so wollen wir uns auf den Heimweg machen. Aber vorher muss ich mich noch von allen verabschieden. Also noch mal die Runde: Spiros, Jenz, Maik... wo ist Chris? GND, Wo ist Dan?? Auch GND. Dann beim nächsten mal....
29.4.07 01:01


Also Burner, das heisst, dass das ganz toll ist...

Oder: Mit Cosmo durch die Epochen seines Schaffens

Jenny hat mich gefragt, ob ich mir nicht mit ihr Cosmo Klein im Fritz Henssler Haus ansehen mag. Ich kenn ihn zwar nicht, aber hat mich das je abgehalten? Nein, hat es nicht! Zumal das ein acoustic evening werden soll. Und das klingt doch sehr viel versprechend… Ich bin noch nie zuvor im FHH gewesen und staune nicht schlecht, als ich die Sitzreihen vor mir sehe. Vorlesungsfeeling bei einem Konzert? Fehlen nur noch die alten Holztische, die Stühle sind ja schon da. Das Publikum ist bunt gemischt und Jenny und ich schaffen es, uns einen Platz recht weit vorne zu sichern: vierte Reihe links. Zwar nicht erste Reihe mitte, aber macht ja nix. Licht aus, es geht los. “Ja, ich weiß ja nicht ob ihr das wisst, aber ich bin Cosmo Klein.“ Ui… da ist ja einer schüchtern, denk ich mir. Seine restlichen Mitstreiter kommen dazu: Hey, erkennst du ihn(der Drummer, Anmerk. der Autorin) ? Er war Mittwoch im FZW dabei.“ Jenny hat wohl mein erstauntes Gesicht bemerkt. Ja, die Welt ist doch ein Dorf! Cosmo erklärt uns den Verlauf des heutigen Abends: Also, heute, wird alles anders! Es werden die Epochen seines Schaffens durchwandert. Ein Album nach dem anderen und ganz neue Sachen zum Schluss. Ok, dann wollen wir mal. Schon sein zweiter Song, Addicted, ist ne Wucht. Und noch dazu kenn ich den!! Schön easy going. Ganz smooth kommt er daher, wie heiße Schokolade. Und weil die ja bekanntlich glücklich macht, hält es das Publikum nicht mehr auf den Sitzen. Na bitte! Konzerte im Sitzen? Das geht doch nicht und Jenny findet das auch. Nach Talk To Me und Boys and Girls soll eigentlich was Rockiges kommen, Love in Progress, aber “ihr dürft heute dazu kuscheln“ Der Song ist neu, der Song gefällt den Leuten offensichtlich, denn alle rocken doch dazu. “Ist ja auch tanzbar“, und so bittet Cosmo uns sein GB voll zuschreiben mit: Ui.. die neuen Sachen sind ja sooo toll!! Denn die Plattenfirma glaubt das ja nicht. Werd ich machen. Zwischen durch heißt es hinsetzten, aufstehen, mitrocken und wieder hinsetzten. Meine Güte, Sport am frühen Abend?! Bei der nächsten Nummer sitzt keiner mehr. Ich auch nicht. “Ja, den nächsten Song habe ich Ende der 70er Jahre geschrieben. Der hat auch Hitpotential und wird deshalb als nächstes ausgekoppelt. Wie gesagt, ich habe den 79 geschrieben, ach ja, 78 bin ich geboren…“ (Je, ne, is klar.) “Und der geht so” I remember when, I remember, I remember when I lost my mind…. Yeah es folgt so ziemlich die coolste Interpretation von Crazy, die ich je gehört habe. Genauso einmalig, wie die Interpretationen, die meine Cowboys from Hell immer machen. Come on now, who do you, who do, who do, who do you think you are? Eine Cosmo Klein Begeisterte!! Das kann nichts mehr toppen. Nicht die 2 Zugaben, nicht Grandpa und Barkeepers Home. Auch nicht, das Cosmo uns eröffnet, wir seine das beste Publikum seit Hamburg. Das war wohl nicht so das wahre gewesen. Egal, ich komm auf alle Fälle wieder.
20.4.07 23:48


Grooven, jammen und strahlen

Es ist der dritte Mittwoch im Monat, also der Groove-Session-mit-Freistil-im-Domicil-Mittwoch und ich habe versprochen Jenny dahin zu begleiten. Also nix wie hin. Auf dem Weg zum Domicil scheine ich soetwas wie ein Deja vu zu haben, denn der Mann der mir da entgegen kommt und im Domicil verschwindet sieht doch sehr nach dem Lemke-Kai aus. Aber bevor ich noch mal genauer hinsehen kann, ist er wie gesagt auch schon wieder verschwunden. Egal, ich habe gleich noch genug Zeit darüber nachzu denken, aber erst einmal Jenny begrüssen.
Ok, bin oben und erstaunt, dass der mann von vorhin nicht nur aussieht wie der gute Kai, es IST Kai! Angenehm überrascht setzte ich mich. Und dann geht es auch schon los. 6 Leute stehen auf der Bühne, 1 Mädel Sista Silk an der ersten Stimme, NDN an der zweiten, der Kai- ser (nein, wie einfallsreich ;-) ) am Bass und, ja, die Namen des Drummers (Patrick?) , des Gitarristen und des Keyboarders hab ich nicht so ganz mitbekommen. Schande über mein Haupt!! Nichts desto trotz rocken alle wie Sau und ich frage mich, warum ich das nicht schon früher entdeckt habe. Egal! Die Meister auf der Bühne jammen was das Zeug hält. Na ja, nicht alle. Es tut mir ja sehr leid, aber dieser Rapper?/HipHoper? geht gar nicht. Um es mit seinen Worten zu sagen: “Zwischen Mann und Frau muss es grooven. Wenn es nicht groovt, dann läuft es nicht. Wer weiß es besser als ich?“ Stimmt, es groovt überhaupt nicht. Vielleicht habe ich ja von Rap/HipHop keine Ahnung, aber seine Stimme nervt und seine Vokals erinnern mich sehr an Gymnasiasten-Lyrik: “Komm nach vorn, wir trinken nen Korn“?!
“Hello melody, good to see you, come in my friend!“ Sista Silk meets Harry Belafonte oder so im kubanischen Metal. So muss das! Mir fällt die ganze zeit auf, wie geil der Kai-ser doch an seinen 4 Saiten ist. Ein geniales Basssolo und eine Hommage an Freddie Mercurys Under Pressure später und man muss einfach vor ihm auf die Knie fallen und schreien: Ich bin unwürdig! Danach heißt es: Unsere Bühne ist eure Bühne und es darf munter drauflos gejammt werden. Ich bin immer überrascht, wie gut diese unterschiedlichen Musiker doch alle einen gemeinsamen Nenner finden. Ok, die einen besser, als die anderen. Dann kündigt Sista Silk die Gastband Linarockt an. Strahlende Musik von Herzen für Herzen. Die vier sind zwar noch etwas jung, schaffen es aber dennoch mich zu überzeugen. Besonders mit ihrem Song fürs Herz: Zuviel Du. Ja, die heißt es im Auge behalten….
19.4.07 00:47


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